„Die große Erzieherin ist die Geschichte; sie hält jedem Volk den Spiegel vor.“
(Ernst Friedrich Theodor Lindner, 1843 – 1919, ordentlicher Professor an der Universität Halle)

 

Von Mitgliedern unserer Gruppe sind bislang über 70 Ausstellungen (mit-)organisiert worden (außerhalb des Rhein-Erft-Kreises u.a. bei der Eröffnung des Deutschen Polizeimuseums in Salzkotten, in der Wehrtechnischen Studiensammlung Koblenz, in der Dortmunder Westfalenhalle, beim TÜV Rheinland/Berlin-Brandenburg, der Handwerkskammer zu Köln, im Jüdischen Museum Berlin und im Königlichen Belgischen Armeemuseum in Brüssel).

 

Seit 2002 konzentrieren wir uns bei größeren Ausstellungen auf den Kölner Nordwesten resp. den Rhein-Erft-Kreis: Die ersten vier Ausstellungen fanden noch in einer Arztpraxis statt, aus Platzgründen wurden die drei nächsten Präsentationen in der denkmalgeschützten Alten Schule in 50765 Köln-Esch gemacht, die drei folgenden wurden im (noch größeren) Martinussaal der Katholischen Pfarrgemeinde Köln-Esch der Bevölkerung gezeigt, danach hatten acht weitere das „Kultur- und Medienzentrum“ der Stadt Pulheim als Veranstaltungsort, wobei die aktuellen Landräte des Rhein-Erft-Kreises sowie die amtierenden Pulheimer Bürgermeister Schirmherren waren.

 

Zu erwähnen ist, dass einige dieser Ausstellungen in den „UNESCO Welttag der kulturellen Vielfalt“ eingebettet waren, der leider nur bis 2013 durchgeführt wurde.

 

Damit erfüllen wir unseren eigenen Anspruch, nicht allein Kulturgegenstände zu bewahren, sondern auch an der Bildung der Bevölkerung teilzuhaben. Zudem ist es uns gelungen, bei allen diesen Präsentationen auch Sammler anderer Fachrichtungen einzubauen und so das Gemeinschaftsgefühl aller Personen zu stärken, die sich sammlerisch und damit kulturpolitisch betätigen. Aufgrund unsere guten nationalen und internationalen Verbindungen können wir mit Leihgaben aus dem gesamten Bundesgebiet bzw. auch aus dem benachbarten Ausland rechnen.

 

Dieser Sammlerkreis arbeitet ausschließlich ehrenamtlich. Bei früheren Ausstellungen haben wir Sponsoren für die Versicherung der wertvollen Exponate sowie die Begleitschrift suchen müssen (und auch gefunden). Die sieben letzten großen Ausstellungen wurden vom Kulturamt der Stadt Pulheim durch die Übernahme der Versicherungskosten und den Druck unserer Begleitschrift unterstützt. Alle ansonsten anfallenden Kosten (Kauf, Herstellung und Transport unserer Vitrinen, Materialien für Stellwände, Porto für Versand von Leihgaben, Druck von Plakaten, etc.) werden von den Mitgliedern unserer Sammlergruppe übernommen - gemäß Konrad Lorenz, dem Begründer der klassischen vergleichenden Verhaltensforschung: „Wir sind nur ein kleines Teilchen eines Ganzen, aber jeder hat eine unendlich große Verantwortung.“

 

Eingenommenes Geld (Spenden, Begleitschrift, Verkauf der von uns gespendeten Kuchen und Kaffee) – bisher über 7.500 €uro - gingen und gehen an karitative Einrichtungen: Nutznießer der hier erzielten Einnahmen waren zunächst der "Familien- und Krankenpflegeverein Köln-Pesch e.V.", danach die OT „Escher Hood“ und seit unserem Umzug nach Pulheim die Stiftung „Cents für Pänz“.